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Nigeria Land und Leute

#1 von killerbiene , 26.08.2009 14:44

Offizieller Staatsname
Bundesrepublik Nigeria.
Lage
Westafrika.
Fläche
923.768 qkm.
Staatsform
Präsidiale Bundesrepublik (im Commonwealth) seit 1979 (von 1995 bis 1999 von der Mitgliedschaft suspendiert). Neue Verfassung von 1999. Zweikammerparlament: House of Representatives mit 346, Senate mit 107 Mitgliedern. Unabhängig seit 1960 (ehemalige britische Kolonie).
Sprache
Amtssprache ist Englisch. Die drei nigerianischen Hauptsprachen sind Yoruba, Ibo/Igbo und Hausa, daneben werden 400 andere Sprachen gesprochen.
Ortszeit
MEZ.
Keine Sommer-/Winterzeitumstellung in Nigeria.
Differenz zu Mitteleuropa beträgt im Winter 0 Std. und im Sommer -1 Std.

In Antwort auf:
Nigeria ist bekannt für ihre große Bevölkerung von etwa 150.539.700 Stand August 2003 die größte nationale Bevölkerung auf dem afrikanischen Kontinent. Diese Bevölkerung ist von etwa 374 reinen ethnischen Segment ab. Drei von ihnen, Hausa, Ibo und Yoruba den großen Fraktionen und damit mehr als 40 Prozent der Bevölkerung. In der Tat bilden etwa 10 ethnischen sprachlichen Gruppen von mehr als 80% der Bevölkerung der anderen großen Gruppen sind Tiv, Ibibio, Ijaw, Kanuri, Nupe, Gwari, Igala, Jukun, Idoma, Fulani, Edo, Urhobo und Ijaw. Die Kluft zwischen den Geschlechtern der Bevölkerung in Nigeria, wie von der letzten Volkszählung im Jahr 1991 erwähnt, spiegelt ein ungewöhnliches Ungleichgewicht zugunsten der männlichen Dominanz, 51% Männer: 49% Frauen.jetzt können wir erahnen warum wir soviele Mugus haben

Aber je mehr kritische Bevölkerung Indizes betreffen

Hohe Wachstumsrate - 3,2%, das ist betroffen sank die Kindersterblichkeit und hohe Fruchtbarkeit.


158 pro qkm.
Hauptstadt
Abuja. Einwohner: 1.243.152 (Schätzung 2009).
Geographie
Nigeria grenzt im Norden an Niger, im Nordosten an den Tschad, im Osten an Kamerun und im Westen an Benin. Im Süden liegt der Golf von Guinea, einschl. der Bucht von Benin und des Golfs von Biafra. Landschaft und Vegetation sind sehr unterschiedlich; die Küstenregion ist flach mit Lagunen, Sandstränden und Mangrovensümpfen sowie Regenwäldern mit bis zu 30 m hohen Palmen. Von hier aus geht die Landschaft in Savanne und offene Waldgebiete über, die zum zentralen Plateau von Jos ansteigen (2000 m). Der Norden, der südliche Ausläufer der Sahara, besteht aus Wüste und Halbwüste.

Straßenverkehr

Der Ölboom der 1970er Jahre ermöglichte einen Ausbau des Straßennetzes, so dass Nigeria als der verkehrsmäßig am besten erschlossene Staat Schwarzafrikas gelten kann. Zumindest alle Hauptstädte der Bundesstaaten sind an das Fernstraßennetz angebunden; besonders stark frequentierte Strecken sind durch Schnellstraßen verbunden, beispielsweise Lagos und Ibadan (Schnellstraße A 5), Lagos und Benin-Stadt (A 121), Onitsha und Enugu (A 232) oder Kano und Kaduna (A 2). Das Straßennetz hat eine Länge von ungefähr 200.000 km, von denen 60.000 km asphaltiert sind.
Dass der Autoverkehr im nigerianischen Transportwesen sehr wichtig geworden ist, beweist die Tatsache, dass im Jahr 1991 rund 90 % des Waren- und Personenverkehrs über die Straße liefen. Schlecht befestigte Straßen, überhöhte Fahrgeschwindigkeiten und fehlende oder nur spärlich vorhandene Verkehrszeichen führen besonders im Südosten des Landes zu einer großen Zahl von Verkehrsunfällen. Allein im Jahr 1988 verloren mehr als 9000 Menschen auf den nigerianischen Straßen ihr Leben.
vielleicht eine Erklärung warum so viele der Mugus Witwer sind

Im Bereich Lagos ist vor allem die Strecke zu und vom Flugplatz sehr verkehrsintensiv und daher ideal für Überfälle und Attentate, die von sogenannten "armed robbers" verübt werden, geeignet.
In der Stadt Lagos sollte man darauf achten, Verkehrsstaus, so weit es möglich ist, zu meiden, da im Falle eines Überfalles keine Fluchtmöglichkeiten bestehen.
Bei Autofahrten sind der zwischenstaatliche Führerschein und die Zulassung sowie ein Carnet de Passage mitzuführen. Von der Polizei muß weiters eine Fahrerlaubnis ausgestellt werden.
Die Sicherheit im Straßenverkehr ist allerdings schlecht, da die Autos, Busse und Minibusse häufig in schlechtem Zustand und überladen sind und das Fahrverhalten generell äußerst riskant ist.sind.
Von Nachtfahrten, insbesondere auf Überlandsstraßen oder in bestimmten Stadtvierteln, wird abgeraten.
Ebenso ist auf allen Straßen landesweit besondere Vorsicht bei sogenannten Fahrzeugkontrollen geboten, da diese oft von Straßenräubern in Polizeiuniformen durchgeführt werden und dem Zweck der Plünderung dienen.
auch diese Fakten machen sich viel Mugus zu nutzen
Telekommunikation
• Auf 1.000 Einwohner kommen 66 Fernseher, 3,8 Telefone, 6,1 Rechner und 0,01 Internet-Zugänge.
Internet-Benutzer, Anzahl
5 million (2005)
Mobiltelefon
GSM 900 und 1800. Netzbetreiber sind Econet Wireless Nigeria Ltd., Mtel, Glo Mobile und MTN Nigeria.

• Seit Mitte der 1990er Jahre ist ein Aufschwung im Mobilfunkbereich mit einer stetig wachsenden Zahl an Mobiltelefonen zu verzeichnen. Drei Netzbetreiber haben eine zunehmende Flächendeckung und Roaming-Verträge mit allen wichtigen europäischen Netzen

Stromversorgung
Im Jahr 2005 wurden 22,53 Milliarden kWh elektrische Energie erzeugt, davon 7,87 Milliarden aus Wasserkraftwerken und 14,66 Milliarden aus Wärmekraftwerken. Jedoch haben nur 40% der Haushalte Zugang zu elektrischer Energie; diese sind vor allem in den städtischen Räumen. Die Stromerzeugung fluktuiert stark, was an der Unzuverlässigkeit der Kraftwerke und an der häufig unterbrochenen Versorgung mit Primärenergie liegt. Stromausfälle gehören zur Tagesordnung, viele Haushalte müssen sich deshalb oft mit eigenen Generatoren behelfen, was die Energiekosten drastisch erhöht.
eine Erkärung der Badconnection in Nigeria

Religion
50 % Muslime (im Norden); 40 % Christen (im Süden) und 10 % Anhänger von Naturreligionen.
Der Hauptspruch der Christen
When God Says Yes - Who Can Say No?
damit beantwortet sich fast die Frage warum wir Geld zahlen sollen und warum die Mugus so oft in die Kirche laufen

Reisende, die vorhaben sich in die nördlichen Bundesstaaten zu begeben, werden darauf hingewiesen, dass aufgrund der Einführung der Scharia in den nördlichen Bundesstaaten der öffentliche Umgang mit Frauen als sittlich verwerflich angesehen wird bzw. untersagt ist, es sei denn es handelt sich um nahe Familienangehörige. Weiters besteht striktes Alkoholverbot.

Besondere strafrechtliche Vorschriften
In 12 nördlichen moslemischen Bundesstaaten, in denen Scharia-Strafrecht gilt, steht auf Mord, Vergewaltigung und außerehelichen Geschlechtsverkehr die Todesstrafe.
Homosexuelle Handlungen sind in Nigeria strafbar. In den nördlichen Bundesstaaten Nigerias sind nach islamischem Recht homosexuelle Handlungen mit schweren Strafen belegt. Körperliche Nähe zwischen Angehörigen desselben Geschlechts, insbesondere von Männern, erregt in der Öffentlichkeit jedoch keinen Anstoß, sofern sie nicht offensichtlich sexuellen Charakter hat.
Das Fotografieren von Militärpersonen und -anlagen, Flughäfen, Brücken sowie weiteren Einrichtungen mit Bedeutung für die nationale Sicherheit ist verboten. Zu beachten ist, dass diese sicherheitsrelevanten Einrichtungen in der Regel nicht als solche gekennzeichnet sind.
In der Hauptstadt Abuja und im Hauptstadtbezirk Federal Capital Territory (FCT) besteht seit dem 1. Juni 2008 ein absolutes Rauchverbot in öffentlichen Gebäuden und Transportmitteln; die Stadtregierung führt eine Kampagne gegen das Rauchen durch, mit weiteren Einschränkungen an öffentlichen Plätzen, in Parks usw. muss daher gerechnet werden.

Besondere rechtliche Bestimmungen - Sonstiges
Gesellschaftlich ist Homosexualität - sowohl im christlichen, als auch im muslimischen Teil des Landes - ein Tabu. Es existieren kaum Gruppierungen oder Personen, die sich zu ihrer Homosexualität offen bekennen bzw. müssen bekennende Homosexuelle mit Repressionen und gesellschaftlicher Ächtung rechnen. Homosexuellen (Paaren) wird in Nigeria deswegen empfohlen, sich in der Öffentlichkeit nicht zu exponieren. Vor allem allein reisende Homosexuelle, aber auch Heterosexuelle werden immer wieder Opfer so genannter „setups“: Sie werden „zufällig“ von der Polizei bei sexuellen Handlungen ertappt und müssen sich dann quasi freikaufen. „Homosexuelle Handlungen“ können mit bis zu 14 Jahren Haft bestraft werden.
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In Nigeria gibt es Regionen, in denen es zu spontanen Unruhen und bewaffneten Konflikten kommen kann. Aus diesem Grund muss man als Tourist verschiedene Sicherheitshinweise und Reisewarnungen beachten. Besonders gefährdet sind die Bundesstaaten Delta, Bayelsa, Rivers und Akwa Ibom. Von Ausflügen oder Reisen in diese Landesteile wird dringend abgeraten. Es besteht die Gefahr von Anschlägen und Entführungen. Wenn man ausserhalb der Grossstädte unterwegs ist, sollte man sich dringend über die Sicherheitslage entlang der gewählten Route informieren. Die nigerianischen Behörden, internationale Organisationen oder die Medien können hier weiterhelfen. Immer wieder kann es in kleineren Städten zu Konflikten kommen, und vor allem an den inneren Grenzen zwischen den Ethnien und Religionen besteht eine gewisse Gefahr.

Ein besonders hohes Risiko existiert vor allem in den Regionen, in denen Erdöl gefördert wird. Hier kommt es nicht selten zu offenen Kämpfen zwischen paramilitärischen Gruppierungen und den Sicherheitskräften. Touristen sollten aus diesem Grund die Stadt Port Harcourt und das Mündungsgebiet des Nigers meiden. Beruflich bedingte Reisen in diese Regionen sollten nur dann unternommen werden, wenn entsprechende Sicherheitsvorkehrungen bereitgestellt werden können.

Vor Wahlen sollte man keinen Urlaub in entlegene Regionen planen, weil sich immer wieder unvorhersehbare politische Spannungen entladen können. Diese Auseinandersetzungen sind meist örtlich begrenzt und nur von kurzer Dauer. Wenn man Nigeria mit dem PKW erkunden möchte, ist es ratsam, einen ortskundigen Einheimischen mitzunehmen. Fahrten bei Dunkelheit sollten nicht unternommen werden, weil eine erhöhte Überfallgefahr besteht und viele Strassen in einem sehr schlechten Zustand sind. Busreisen sollten grundsätzlich gemieden werden.
Die Kriminalität stellt nach wie vor ein sehr grosses Problem dar, und es wird empfohlen, in den Grossstädten in sicheren Stadtvierteln zu bleiben. Wertgegenstände sollten möglichst nicht offen gezeigt werden. Schmuck, Uhren, Fotoapparate und Kreditkarten sollten lieber im Hotel bleiben. Sollte es zu einem Raubüberfall kommen, wird geraten, keinen Widerstand zu leisten und alle Wertgegenstände herauszugeben..

HIV / AIDS ist im Lande ein großes Problem. Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes Risiko. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften empfohlen.

Sitten & Gebräuche
Zur Begrüßung gibt man sich die Hand. Im Yorubaland ist es ein Zeichen des Respekts, bei der Vorstellung einen Knicks zu machen und schon beim ersten Treffen nach der Verwandtschaft zu fragen. Einladungen in Privathäuser sind eher selten, besonders in Lagos wird man meistens in Restaurants und Klubs bewirtet. Die gesellschaftlichen Bräuche ähneln britischen Sitten. Kleine Geschenke werden gern angenommen, und Geschäftsgeschenke mit dem Firmenaufdruck sind angemessen. Zwanglose Kleidung wird akzeptiert, leichte Anzüge und Krawatte werden von Geschäftsleuten nur bei förmlichen Treffen erwartet. Frauen sollten sich, besonders im islamischen Norden, zurückhaltend kleiden (Hosen vermeiden) und örtliche Bräuche beachten.

Trinkgeld: Falls Bedienung nicht bereits in der Rechnung enthalten ist, werden 10% erwartet. Fahrpreise werden im Voraus vereinbart und enthalten ein Trinkgeld. Gepäckträger werden nach Gepäckstücken bezahlt und erwarten ebenfalls ein Trinkgeld.


Geldwechsel
Die nigerianische Regierung hat eine sehr hohe Umtauschrate für den Naira festgelegt. Trotzdem sollte Geld nur bei offiziellen Wechselstuben und zu offiziellen Raten umgetauscht werden. Geldwechsel auf dem Schwarzmarkt ist gefährlich und kann zu Verhaftungen führen. Es empfiehlt sich die Mitnahme von US-Dollar in bar.
Kreditkarten
American Express, MasterCard, Diners Club, Eurocard und Visa werden nur teilweise akzeptiert. Einzelheiten vom Aussteller der betreffenden Kreditkarte. Generell wird die Benutzung von Kreditkarten wegen öfters vorkommender Betrugsfälle nicht empfohlen.



In Antwort auf:
Scharia Strafrecht des nigerianischen Bundesstaates

41. Zina
Beinhaltet Ehebruch und Unzucht.



44. Rajm
Die Strafe der Steinigung oder des Bewerfens bis zum Tod eines Muslims, der wegen der Straftat Zina verurteilt wurde. [Anmerkung der IGFM: im englischsprachigen Originaltext: „offence of zina“]



Kapitel VIII
Hudud und Hudud zugehörige Straftat
Zina (Unzucht oder Ehebruch)



126. Definition von Zina
Wer auch immer, ein Mann oder eine Frau, voll verantwortlich Geschlechtsverkehr mit dem Geschlechtsteil einer Person hat, über die er keine sexuellen Rechte besitzt, und in Umständen, bei denen kein Zweifel über die Illegalität des Aktes besteht, ist der Straftat Zina schuldig.



127. Bestrafung für Zina
Wer auch immer die Straftat Zina begeht, wird bestraft:
(a) falls unverheiratet mit Züchtigung durch hundert Peitschenhiebe und einer zusätzlichen Haftstrafe von einem Jahr Dauer; oder
(b) falls verheiratet mit Steinigung bis zum Tod (rajm).
Erklärung: Bloßes Eindringen ist ausreichend, um den Geschlechtsverkehr auszumachen, der für die Straftat Zina notwendig ist.



Vergewaltigung



128. Definition von Vergewaltigung
(1) Ein Mann begeht eine Vergewaltigung, außer in dem Fall, auf den in Unterkapitel (b) eingegangen wird, wenn er Geschlechtsverkehr mit einer Frau hat und einer der nachfolgenden Umstände vorliegt:
(i) gegen ihren Willen;
(ii) ohne ihr Einverständnis,
(iii) mit ihrem Einverständnis, wenn ihr Einverständnis erreicht wurde, indem sie in Todesangst oder Angst verletzt zu werden, versetzt wurde;
(iv) mit ihrem Einverständnis, wenn der Mann weiß, dass er nicht ihr Ehemann ist, und ihr Einverständnis gegeben wurde, weil sie dachte, er sei ein anderer Mann, mit dem sie rechtmäßig verheiratet ist oder zu sein glaubt;
(v) mit oder ohne ihre Zustimmung, wenn sie unter fünfzehn Jahre alt oder nicht im Vollbesitz ihrer geistigen Kräfte ist.
(2) Geschlechtsverkehr eines Mannes mit seiner eigenen Ehefrau ist keine Vergewaltigung.
Erklärung: Bloßes Eindringen ist ausreichend, um den Geschlechtsverkehr auszumachen, der für die Straftat Vergewaltigung notwendig ist.

[Anmerkung der IGFM: der Gesetzestext enthält kein „Unterkapitel (b)“, auf Vergewaltigung wird auch an keiner anderen Stelle des Textes eingegangen. Gemeint ist offenbar die Ziffer „(2)“. Nach klassischer islamischer Rechtsauffassung kann es Vergewaltigung in der Ehe nicht geben. Der Mann erhält mit der Eheschließung das sexuelle Verfügungsrecht über seine Ehefrau.]



129. Bestrafung für Vergewaltigung
Wer auch immer eine Vergewaltigung begeht, soll bestraft werden:
(a) falls unverheiratet mit Züchtigung durch hundert Peitschenhiebe und zusätzlich einer Haftstrafe von einem Jahr Dauer unterliegen; oder
(b) falls verheiratet mit Steinigung bis zum Tod (rajm).
(c) In Ergänzung zu den oben genannten Fällen (a) und (b) soll der Betroffene auch einen ihrem Brautpreis gleichen Betrag zahlen (sadaq al-mithli).



[Anmerkung der IGFM: Im Gesetzestext wird nicht erwähnt, dass das Vergewaltigungsopfer diesen Betrag erhalten soll. Der Empfänger des Geldes wäre demnach mit großer Wahrscheinlichkeit der männliche Vormund (wali). In der Regel handelt es sich dabei um den Ehemann oder bei unverheirateten Frauen um den Vater.]



Homosexueller Geschlechtsverkehr (Liwat)



130. Definition von homosexuellem Geschlechtsverkehr
Wer auch immer fleischlichen Verkehr entgegen der Ordnung der Natur mit einem Mann oder einer Frau hat, begeht die Straftat Homosexualität (liwat):
Wird wer auch immer durch Gewalt oder Drohung oder ohne seine Zustimmung gezwungen, einen homosexuellen Akt (liwat) an einer anderen Person zu begehen oder Subjekt einer homosexuellen Handlung (liwat) zu sein, dann soll die Person nicht für schuldig befunden werden, die Straftat begangen zu haben.



131. Bestrafung für Homosexualität
Wer auch immer die Straftat des homosexuellen Geschlechtsverkehrs begeht, soll bestraft werden:
(a) falls unverheiratet mit Züchtigung durch hundert Peitschenhieben und einer zusätzlichen Haftstrafe von einem Jahr Dauer; oder
(b) falls verheiratet mit Steinigung bis zum Tod (rajm).
Erklärung: Bloßes Eindringen ist ausreichend, um den Geschlechtsverkehr auszumachen, der für die Straftat des homosexuellen Geschlechtsverkehrs notwendig ist.



Inzest



132. Definition von Inzest
(1) Wer auch immer, als Mann, Geschlechtsverkehr hat mit einer Frau hat, die seine Tochter ist und die er kennt, oder von der er Grund zu der Annahme hat, dass sie seine Tochter, seine Enkeltochter, seine Mutter oder eine andere seiner weiblichen Vorfahren oder Nachkommen, seine Schwester oder die Tochter seiner Schwester oder seines Bruders oder seine Tante väterlicher- oder mütterlicherseits ist, hat die Straftat Inzest begangen.

(2) Wer auch immer, als Frau, freiwillig einem Mann erlaubt, Geschlechtsverkehr mit ihr zu haben, der ihr Sohn ist und den sie kennt oder von dem sie Grund zu der Annahme hat, dass er ihr Sohn, Enkelsohn, ihr Vater oder ein anderer ihrer männlichen Vorfahren oder Nachkommen, ihr Bruder oder der Sohn ihres Bruders oder ihrer Schwester oder ihr Onkel väterlicher- oder mütterlicherseits ist, hat die Straftat Inzest begangen.



133. Bestrafung für Inzest
Wer auch immer Inzest begeht, soll bestraft werden:
(a) falls unverheiratet mit Züchtigung durch hundert Peitschenhiebe und einer zusätzlichen Haftstrafe von einem Jahr Dauer; oder
(b) falls verheiratet mit Steinigung bis zum Tod (rajm)



Weibliche Homosexualität (Sihaq) [Anmerkung der IGFM: im Original: “Lesbianism“]



134. Definition von weiblicher Homosexualität
Wer auch immer, als Frau, sich mit einer anderen Frau auf fleischlichen Verkehr mit ihrem Geschlechtsteil oder mit einem Mittel zur Stimulierung oder gegenseitiger sexuellen Erregung, begeht die Straftat der weiblichen Homosexualität.



135. Bestrafung von weiblicher Homosexualität
Wer auch immer die Straftat der weiblichen Homosexualität begeht, wird bestraft
durch Züchtigung mit bis zu fünfzig Peitschenhieben und wird zusätzlich zu einer Haftstrafe von bis zu sechs Monaten verurteilt.
Erklärung: Die Straftat ist begangen durch die unnatürliche Verbindung der weiblichen Geschlechtsteile und / oder durch die Benutzung natürlicher oder unnatürlicher Mittel zur Stimulation oder zur Erlangung sexueller Befriedigung oder Erregung.



Sodomie (Watal-Bahimah)



136. Definition von Sodomie
Wer auch immer, Mann oder Frau, fleischlichen Verkehr mit einem Tier hat, hat die Straftat der Sodomie begangen.



137. Bestrafung von Sodomie
Wer auch immer die Straftat der Sodomie begangen hat, wird mit Züchtigung durch fünfzig Peitschenhiebe bestraft und wird zusätzlich mit einer Haftstrafe von sechs Monaten belegt.
Erklärung: Bloßes Eindringen ist ausreichend um den um den fleischlichen Verkehr auszumachen, der für die Straftat der Sodomie notwendig ist.




 
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RE: Nigeria Land und Leute

#2 von killerbiene , 26.08.2009 19:26

Nigeria reiches Land


 
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zuletzt bearbeitet 27.08.2009 | Top

RE: Nigeria Land und Leute

#3 von killerbiene , 27.08.2009 23:36

About Abuja Nigeria


 
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RE: Nigeria Land und Leute

#4 von killerbiene , 27.08.2009 23:53

lagos nigeria


 
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RE: Nigeria Land und Leute

#5 von Nick Knatterton , 30.10.2009 16:48

Passt nicht so ganz, aber möglicherweise findet ihr hier alte Bekannte.
http://www.nigeriapolice.org/world-foote....html?task=view

 
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