Ehrlich gesagt habe ich keine Angst von diesem... Mann aber vorsichtshalber habe ich die Polizei Ingolstadt informiert und die Antwort bekommen:
Hallo Frau S ,
der Anwalt des Okojie hat Akteneinsicht beantragt. Dort sind ja Ihre Daten (Zeugenvernehmung) hinterlegt. Dadurch dürften ihm Ihre Daten bekannt sein.
Ich glaube nicht, dass Sie sich Sorgen machen müssen. Diese Täter sind ja darauf aus an das Geld zu gelangen. Persönlicher Kontakt wird ja soweit, bis auf die Geldübergabe,
vermieden. Okojie wird auch diverse Bewährungsauflagen erhalten haben. Sollte er gegen diese verstoßen droht ihm Gefängnis.
Falls er sich dennoch mit Ihnen in Kontakt setzen sollte, dann geben Sie mir Bescheid. Dann werde ich einen Brief an das Gericht schreiben.
" Meine Kollegin, die Frau D Xxxx , hatte sich mal mit jemanden unterhalten, der sich mit Afrika bzw. der Mentalität der Afrikaner auskennt. Dieser Mann sagte, dass es in Afrika so ist, wenn der eine den anderen betrügt, dass dann der Betrogene in den Augen der anderen der Dumme ist, da sich hat betrügen lassen. Dieses Denkmuster wird man aus denen auch nicht rausbekommen. "
Mit freundlichen Grüßen
gez.
R. Sch. Kriminalhauptkommissar
Sie bereuen nichts und werden sich niemals ändern!
ZitatEin Mann gibt sich im Internet gegenüber einer Neuburgerin als amerikanischer Soldat aus, der Geld braucht. Sie geht vermeintlich darauf ein.
Die Masche ist nicht ganz neu: Ein Mann gibt sich in einer Online-Partnerbörse als amerikanischer Soldat aus, der in Syrien stationiert ist. Er erschleicht sich das Vertrauen einer Frau. Nach einiger Zeit gibt er vor, in eine finanzielle Notlage geraten zu sein und bittet sie um Geld. Nun musste sich ein 25-Jähriger vor dem Amtsgericht verantworten, weil er in diese Geschichte verwickelt gewesen sein soll. Insgesamt 42.000 Euro sollte die Frau aus Neuburg zahlen. Diese erwies sich allerdings nicht als leichtes Opfer – im Gegenteil: Sie hatte die Polizei informiert und den Mann mit Absicht auflaufen lassen.
Die Neuburgerin sollte dem Mann 42.000 Euro geben Wie Staatsanwalt Thorsten Schalk in seiner Anklageschrift verlas, habe der Angeklagte am 5. Mai 2018 gemeinsam mit zwei weiteren unbekannten Tätern unter dem Namen „PAYBACK Morgan“ in einer Online-Partnervermittlung zum ersten Mal Kontakt zu der Neuburgerin aufgenommen. Irgendwann gestand ihr „PAYBACK“, dass er sich in sie verliebt habe. Allerdings gebe es da ein Problem: Er habe Diamanten im Wert von 2,5 Millionen Euro und wolle diese nun von Syrien über mehrere Länder nach Deutschland bringen. Um das Geld beim Zoll auszulösen, benötige er jedoch 25.000 Euro – später wurden daraus 42.000 Euro. Die Frau sollte das Geld überweisen, was aber nicht klappte. Schließlich sollte eine Übergabe von 500 Euro in einem Café in Ingolstadt stattfinden. Als die Neuburgerin am 12. Juli den Umschlag übergeben wollte, schritt die Kriminalpolizei ein und nahm den Mann fest. Seitdem saß er in Untersuchungshaft.
Die Frau hatte nie vor, dem Angeklagten das Geld zu geben. Sie war zuvor schon einmal Opfer eines Betrugs geworden und hatte sich deshalb bei einem Forum angemeldet, dass Fake-Accounts einrichtet, die gezielt dafür eingesetzt werden, um Betrüger auf Online-Plattformen zu überführen. Sie hatte also bereits im Vorfeld der Geldübergabe die Polizei informiert, sagte ein Kriminalhauptkommissar der Kripo Ingolstadt im Zeugenstand aus.
Gericht: Der Mann gestand die Tat Nach einem Rechtsgespräch zwischen den beiden Verteidigern des Angeklagten, Richter Christian Veh und Staatsanwalt Schalk, gab Rechtsanwalt Hermann Kühn im Namen des 25-Jährigen ein Geständnis ab. Er sei der Bote gewesen, jedoch nicht „PAYBACK Morgan“. Er sei von einem Cousin beauftragt worden und hätte am Ende lediglich 500 Euro für seine Dienste erhalten sollen. Von der Geschichte mit den Diamanten habe er nichts gewusst.
Richter Veh verurteilte den nicht vorbestraften Angeklagten – der übrigens von sich selbst sagte, einst als Profi-Fußballer in der vierten Liga in Italien gespielt zu haben – schließlich wegen versuchten Banden- und gewerbsmäßigen Betrugs zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr und sechs Monaten auf Bewährung. Außerdem muss er 200 Stunden gemeinnützige Arbeit ableisten. Veh stellte in den Raum: „Ob sie wirklich nur ein ganz kleines Rad in diesem Räderwerk waren, wissen wir nicht.“ Wer hinter „PAYBACK Morgan“ steckt, ist weiterhin nicht bekannt. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.
@Gretel Deswegen muss man sich die Wortwahl sehr überlegen, damit das ganze nicht nach hinten losgeht.
Das Problem ist , dass ich gar nicht zum Wort gekommen bin . Joseph wollte mir und an der ersten Stelle seiner Verlobten die Aussage als Zeugin ersparen und hat sich als schuldig bekannt .
Ausweisen wollen sie ihn nicht , weil er die ganzen Schulden abbezahlen muss , was durch diesen Prozess entstanden sind. Er hat eine Freundin in Norwegen, wo er mit ihr einen 3 jährigen Sohn hat . Er schuldet dort noch das Geld für Unterhalt des Kindes. Jetzt ist zuerst die Heirat mit seiner deutschen Verlobten geplant und sein Anwalt war sehr überzeugt , dass Joseph sich hier sehr gut integrieren wird . Heirat , Ausbildung und seine Freundin darf für alles aufkommen, nehme ich an, denn sie kennen sich seit Oktober 2017 und er hat hier noch nicht gearbeitet.
Da verstehe ich echt wenig von all dem . Er war in U Haft, JVA Ingolstadt seit 12.7.18 und sollte 1 Jahr und 8 Monate Freiheitsstrafe bekommen. Da er so brav und nett war und viel im Gefängnis gearbeitet hat , hat er die Strafe bekommen. Auch volles Geständnis abgelegt .
Komme gerade aus dem Gerichtssaal. Ich wurde als Zeuge vorgeladen, aber der Angeklagte hat volles Verständnis abgelegt und ich musste nicht aussagen und durfte im Saal bleiben und alles verfolgen. Kriminalpolizist Herr Sch.... hat alles sehr detailliert geschildert, wie es zur Festnahme kam. Fand ich sehr gut, dass er von unserem Forum gesprochen hat und wie sehr wir uns für die Sache engagieren. Es war eine ganz lockere , fast schon familiäre Atmosphäre in Gerichtssaal. Was ich sehr unangebracht fand ! Wurde viel gelacht und die Sache überhaupt nicht ernst genommen. Angeklagte bereut das ganze zutiefst, hat mir sogar eine Entschuldigungskarte geschrieben, die ich nicht angenommen habe. Gleich nach dem Gericht wurde er freigelassen. Die Strafe: 3 Jahre auf Bewährung... Seine Verlobte und er haben sich mehrmals bei mir entschuldigt und mir alles Gute gewünscht ...
Es waren 2 junge Reporter im Saal und haben mich angesprochen ob ich mich mit ihnen unterhalten möchte . Sie wollen mehr von dem Forum wissen und sie fanden es ganz schlimm , dass der Verbrecher so freundlich behandelt wurde . Es vermittelt den Eindruck, dass die deutschen Gesetze viel zu lasch sind und man darf kleine Straftaten begehen und mit einer milden Strafe davon kommen.
Den Reportern habe ich gesagt, dass ich zuerst im Forum fragen werde . Vielleicht möchte sich @killerbiene und @Ziege dazu äußern....
Bin sehr enttäuscht von der ganzen Sache... aber es ist wie es ist ! Können wir auch nichts daran ändern.
@Florinda , ich habe gerade eben mit Herrn Sch. gesprochen. Wir sind beide als Zeugen hier heute vor Gericht wegen einer anderen Geschichte. Die Ingrid Rosskopf wird am Freitag von dem Herrn Sch. vernommen. Er wird mir dann nächste Woche Auskunft geben, wie die Sache gelaufen ist . Sie wird im Moment auf Verdacht auf Geldwäsche beschuldigt.
Medusa hat einen neuen Beitrag "Gilbert Roberts " geschrieben. 30.12.2018
Es tut mir wirklich sehr leid was dir passiert ist. Wenn du hier unsere Geschichten lesen würdest, wirst du dich glücklich schätzen so " unbeschadet " aus der Sache gekommen zu sein ! Du hast wirklich großes Glück... Kopf hoch, das Leben geht weiter! Es wird Tag für Tag besser !
Medusa hat einen neuen Beitrag "Gilbert Roberts " geschrieben. 30.12.2018
Ich habe ihm eine Anfrage geschickt, mal sehen ob er anbeißt.
Medusa hat einen neuen Beitrag "Gilbert Roberts " geschrieben. 30.12.2018
Hallo @Tini_1501 und herzlich willkommen im Forum...