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"Romance-Scammer"Online-Dating - Der beste Schutz vor mieser Abzocke

"Romance-Scammer"Online-Dating - Der beste Schutz vor mieser Abzocke

02.06.2017 09:24

"Romance-Scammer"
Liebesbetrüger nutzen das Internet für Heiratsschwindel


Stuttgart. Schwülstige Liebesschwüre und schnelle Heiratspläne: So versuchen sogenannte Romance-Scammer das Vertrauen ihrer Opfer zu gewinnen. Außerdem wollen die Betrüger oft alles über die Angeschriebenen wissen.

Misstrauisch sollte man werden, sobald es um Bitten um Geld, ein Visum, das Versenden von Briefen oder ein gemeinsames Konto geht. Darauf weist die Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes hin. Für eine angebliche Kontoeröffnung werden Betroffene beispielsweise darum gebeten, Kopien ihrer Ausweise zu schicken: Die Daten werden dann für Passfälschungen verwendet.

Beim ersten Verdacht, auf einen Heiratsschwindler hereingefallen zu sein, sollte man den Namen der Internetbekanntschaft mit dem Zusatz "Scammer" in eine Suchmaschine eingeben. In vielen Fällen kann das ungute Gefühl so schon bestätigt werden.

Als nächste Schritte empfiehlt die Kriminalprävention:

Blockieren: Jeglicher Kontakt sollte sofort abgebrochen werden. Am besten ist es, sich eine neue E-Mailadresse und Telefonnummer zuzulegen.


Ignorieren: Nicht auf Forderungen des Scammers eingehen und auf keinen Fall Geld überweisen, Schecks einlösen oder Briefe weiterleiten. Wenn schon Geld überwiesen wurde, sollte das sofort rückgängig gemacht werden - wenn noch möglich.

Sichern: Alle Mails und Chat-Texte als Beweis auf einer CD-ROM abspeichern.

Hilfe holen: Auch, wenn die Strafverfolgung schwierig ist: Opfer sollten bei der Polizei Anzeige erstatten. Das gilt vor allem, wenn sie schon Kopien von Ausweisdokumenten an den Scammer geschickt und konkrete Anhaltspunkte dafür haben, dass ihre Daten für gefälschte Ausweise missbraucht wurden. Eine Anzeige ist auch dann wichtig, wenn ein finanzieller Schaden entstanden ist - beispielsweise weil man von der Bank wegen eines gefälschten Schecks rückbelastet wurde.

Rund sieben Millionen Deutsche vertrauen ihren Erfolg in der Liebe inzwischen dem Internet an. Doch neben der hohen zeitlichen Felxibilität und der großen Partnerauswahl, besteht beim Online-Date auch die die Gefahr an Aufreißer und Abzocker zu geraten. Lesen Sie hier, wie man Fallen am besten erkennt.

Zeit lassen
Vor allem Online-Dating-Neulinge sollten sich am Anfang Zeit nehmen, um die Struktur dieser Art des Flirtens und Kennenlernens zu verstehen. Sehen Sie sich möglichst viele verschiedene Profile an, und versuchen Sie ein Gefühl dafür zu enwtickeln. Im Zweifel gilt: Wenn ein Profil einfach zu schön klingt, um wahr zu sein, ist dem auch meistens so. Also, lieber Finger weg, als einem professionellem Abzocker auf den Leim zu gehen.

Finanzielle Informationen
In der Regel versuchen Abzocker durch eine romantische Masche oder eine dramatische Geschichte ihren Online-Datepartner dazu zu kriegen, die Nummer seiner Kreditkarte preis zu geben, oder ihm gar Geld zu leihen. Deshalb gilt: Eine dramatische Geschichte vom Bankrot der Firma, Unfall, Raub oder andere Schicksalsschläge, sollten niemals dazu führen, dass sie finanzielle Unterstützung leisten. Wer es ernst meint, wird eine mögliche Partnerschaft nicht schon im Vorhinein gefährden, indem er nach Geld fragt.

Ungeduld
Ein Signal dafür, dass etwas nicht stimmt kann etwa sein, dass der Dating-Partner auf möglichst schnellen Telefonkontakt drängt. Geht es wirklich um die Suche nach einer festen Beziehung, muss nicht gehetzt werden - vor allem aber sollte das Gesprächstempo für beide stimmig sein. Ist dem nicht der Fall, ist es sinnvoll dem anderen auf den Zahn zu fühlen.

Telefon-Abzocke
Hinter der Ungeduld kann sich aber auch ein professionelles Anliegen verstecken. Prostituierte etwa, versuchen andere geschickt zu einem Telefonat zu bewegen. Auf den Kosten bleiben dann jedoch Sie sitzen.

Falschen Eindruck wecken
Die Probleme beim Online-Dating können vielfältig sein. Oftmals sind die Ansprüche einfach verschieden. Einer möchte etwas Lockeres, der andere nicht. Auch Aufreißer sind in den Partnerbörsen unterwegs. Sie lassen sich zum einen vermeiden, indem Bilder oder Texte, die einen falschen Eindruck erwecken könnten (z.B. Bikini-Fotos) nicht gepostet werden. Zum anderen legen auch sie zumeist ein Tempo vor, dass für Partnerschafts- oder gar Ehesuchende nicht stimmig ist.
Klare Grenzen setzen

Eines müssen Online-Dater auf jeden Fall lernen: nein zu sagen. Über die Partnerbörsen kommen viele Emails und Kontaktanfragen, die nicht stimmig sind oder nicht vertrauenswürdig erscheinen. Lehnen Sie diese rigoros ab oder beenden Sie den Kontakt. Sollte jemand trotz klarer Worte nicht ablassen, sollte er auf jeden Fall beim Anbieter gemeldet werden.

Quelle :http://www.rp-online.de/leben/gesundheit...e-bid-1.3558578

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